Loyola-Gymnasium Prizren: aktuelle Infos für Spender

Nach dem Rückzug der Jesuitenprovinzen Deutschland, Österreich und Kroatien finden Sie hier weitere Hintergrundinformationen zum Status Quo am Loyola-Gymnasium und zur Fortführung des Projekts

Das Loyola-Gymnasium in Prizren (ALG)

Im Loyola Gymnasium in Prizren begegnen sich Kinder und Jugendliche verschiedener Herkunft und verschiedener Religion. Im Schulalltag werden Vorurteile abgebaut und es entstehen Freundschaften.

Die größten Hoffnungen des Kosovo richten sich auf seine Jugend. Über die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 25 Jahre. Noch immer leidet das Land unter den Folgen des Krieges. Deshalb ist es für die Zukunft umso wichtiger, dass die jungen Generationen in einem neuen Selbstverständnis, ohne Perspektivlosigkeit, Abgrenzung, Trennung und Hass aufwachsen. Die Kinder und Jugendlichen müssen lernen, unabhängig von Herkunft und Religion gut miteinander zu leben und die Zukunft des Landes zu gestalten. Die Basis für die Entwicklung der Kinder ist Bildung, sie ist der Schlüssel für ihre Zukunft.

Zukunft in Europa

Die Eltern der Kinder traten 2002 an Renovabis, das Osteuropahilfswerk der katholischen Kirche heran mit der Bitte, im Kosovo ein Gymnasium für Mädchen und Jungen zu errichten. 2005 wurde das Loyola-Gymnasium unter Leitung des Jesuitenpaters Walter Happel SJ eingeweiht. Ziel ist es, den Kindern des Kosovo Zukunftschancen zu eröffnen, in einem immer enger zusammenwachsenden Europa. Unter Bildung wird nicht die reine Wissensvermittlung gesehen, sondern die Vermittlung von Werten, die die Kultur Europas prägen. Der Förderung von Mädchen gilt in diesem zerrissenen, mehrheitlich muslimischen Land ein besonderer Fokus.

„Menschen für andere“

Im Loyola-Gymnasium werden die im Kosovo üblichen Sekundar­stufen I und II zusammengefasst. Der offizielle Lehrplan wird ab der ersten Stufe schon ergänzt. Mit Unterricht in den Fächern Deutsch und Latein wird ein späterer Schulbesuch in Deutschland ermöglicht und den kulturellen, lateinischen Wurzeln des Albanischen Rechnung getragen. Als weitere Fremdsprache wird Englisch unterrichtet. Damit auch Kinder vom Land und aus den Anrainerstaaten das Gymnasium besuchen können, wurden von Anfang an zwei Internate mit angeschlossen. Mit den Schul- und Internatsgebühren können ungefähr 70% der Kosten gedeckt werden, der Rest ist spendenfinanziert. Kinder aus armen Familien erhalten ein Stipendium. Das Wichtigste für das Selbstverständnis der Schule ist, dass die Schüler nicht nur lernen, sich Wissen anzueignen, sondern als „Menschen für andere“ das Leben in ihrer Gesellschaft und der Welt bewusst gestalten.

Projekt Loyola-Gymnasium Prizren

Land:
Kosovo

Partner:
N.N. 

Zielgruppe:
Kinder und Jugendliche

Kontext:
Die junge Generation des Kosovos braucht Unterstützung bei der Selbstfindung als Gemeinschaft und Teil Europas.

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MENSCHEN FÜR ANDERE
Verwendungszweck:
Kosovo

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